Finanzpolitik
Aktuelle Nachrichten aus der Finanzpolitik
Hier informieren wie Sie über die wichtigsten Entscheidungen der Wirtschafts- und Finanzpolitik, allen voran von den Bundesministerien für Wirtschaft und für Finanzen und den Parteien. Daneben kommen auch die wirtschafts- und finanzpolitischen Meinungsmacher der wirtschaftswissenschaftlichen Institute zu Wort. Auch Meinungen und Analysen der sonstigen Wirtschaftsweisen und derjenigen, die sich dafür halten, räumen wir Platz in den aktuellen Nachrichten aus der Finanzpolitik ein.
Weiterlesen: BVR rechnet mit weiterhin niedriger Inflationsrate
Oliver Wyman analysiert in der Studie „State of the Financial Services Industry - The Financial Crisis of 2015. An avoidable history" Szenarien einer möglichen neuen Krise des Wirtschafts- und Finanzsystems und identifiziert die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für Finanzinstitute und Regulatoren, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Studie geht davon aus, dass die Weltwirtschaft und das Finanzsystem trotz vieler inhaltlicher Verbesserungen anfällig bleiben. Die verbleibenden Schwachpunkte deuten auf eine erneute Krise innerhalb der nächsten fünf Jahre hin. Ein Szenario möglicher Treiber für eine nächste Krise sind das Wachstum des Schattenbanksektors, die Spekulationsblasen in Schwellenländern sowie die Umstrukturierung von Staatsschulden.
Weiterlesen: Kommt die nächste Finanz- und Wirtschaftskrise innerhalb von 5 Jahren?
Immobilienkäufer und Bauherren müssen in vielen Bundesländern künftig tiefer in die Tasche greifen. Fünf Bundesländer erhöhen bereits 2011 die Grunderwerbsteuer bis auf fünf Prozent, weitere Landesregierungen planen ebenfalls eine Erhöhung. Die Aktion pro Eigenheim lehnt eine solche Anhebung strikt ab und fordert einen bundesweit einheitlichen, auf 3,5 Prozent limitierten Steuersatz.
Weiterlesen: Bundesländer wollen die Grunderwerbsteuer zum Stopfen der Haushaltslöcher erhöhen
Anlässlich der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank sprach sich DIW-Experte Ansgar Belke für eine rasche Beendigung der Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) aus. „Die EZB macht sich dadurch nicht nur politisch, sondern auch finanziell abhängig“, sagte Belke. Es sei zu befürchten, dass sich die europäische Geldpolitik nun der Fiskalpolitik und dem Konkursrisiko einzelner Staaten unterwerfe. Zudem komme es zu einer wenig transparenten und nicht anreizkonformen Übertragung von länderspezifischen Risiken auf die Notenbank. Die geplanten Sterilisierungsmaßnahmen bezeichnete er im Kontext erneuter zusätzlicher Liquiditätsspritzen als wenig relevant und effektiv.Weiterlesen: Schaffen die Wertpapierkäufe der EZB einen weiteren Wertverlust des EURO?
Der vom Finanzminister verhängte Förderstopp für die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt hat zu einem massiven Markteinbruch für Solarwärmeanlagen geführt. Allein im Mai brach die Nachfrage durch das Einfrieren der Fördermittel um 33 Prozent ein. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) kritisieren das Vorgehen scharf. „Durch die Blockade der Fördermittel treibt der Bundesfinanzminister hunderte Solarwärme-Unternehmen an den existenziellen Abgrund“, so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. „Auch Wärmepumpen und Holzzentralheizungskessel geraten in den Strudel des Fördergaus des Finanzministers. Wir erleben hier einen stark negativen Trend“, ergänzt der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke.
Die Belebung der Konjunktur in den USA gewann im vierten Quartal 2009 an Fahrt. Nach Einschätzung der W&W Asset Management GmbH, einer Tochtergesellschaft des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), bleibt die US-Wirtschaft 2010 weiterhin auf Erholungskurs. Im vierten Quartal 2009 erreichte die US-Wirtschaft ein Wachstum von annualisiert 5,6 Prozent, nachdem bereits im dritten Jahresviertel ein Anstieg von annualisiert 2,2 Prozent verzeichnet worden war. Damit ist der Weg aus der Rezession gelungen.
Das Bundeskabinett hat am 9. Februar 2010 die vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegte Aktualisierung des Stabilitätsprogramms beschlossen. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wird das Programm an den Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission übermitteln.
Weiterlesen: Neues Stabilitätsprogramm soll Haushaltsdefizit wieder normalisieren
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BVR rechnet mit weiterhin niedriger Inflationsrate
Mit einem Rückgang der Inflation im weiteren Jahresverlauf rechnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem aktuellen Konjunkturbericht. "Die Inflationsrisiken haben sich zwar aufgrund steigender Rohstoffpreise erhöht, auf mittlere Sicht rechnen wir aber weiterhin mit einem Preisanstieg unterhalb der Marke von zwei Prozent", so BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. Daher könne die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins vorerst noch auf dem historisch...
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