Finanzpolitik
Mehrheit ist für eine Finanztransaktionssteuer
Staatliche Regulierung kann sinnvoll sein
Anleger standen einer solchen Steuer in der Vergangenheit stets ablehnend gegenüber, da sie eine zusätzliche steuerliche Belastung bedeutet. Dass die Mehrheit nun einlenkt, zeigt, dass viele Anleger mit Aktien, Fonds und Zertifikaten in letzter Zeit hohe Geldbeträge verloren haben und jetzt erkennen, dass eine stärkere staatliche Regulierung sinnvoll sein kann. Ziel der Finanztransaktions-Steuer ist es, übermäßige Spekulationen und damit einen entscheidenden Faktor, der zur aktuellen Finanzkrise führte, von vorn herein auszuschließen oder zumindest signifikant zu verringern.Erfolg ist nur bei international abgestimmtem Verhalten möglich
Über die Höhe und das Einführungsdatum der Steuer wird momentan ernsthaft auf EU-Ebene diskutiert. Funktionieren würde die Steuer nur dann, wenn sie in den führenden Wirtschaftsnationen gleichzeitig eingeführt wird, da sie sonst zu leicht zu umgehen wäre. Die weltweiten negativen Folgen der jüngsten Krise, könnten für eine international abgestimmte Steuereinführung den Weg bereitet haben. In der Vergangenheit schien dies aufgrund unterschiedlicher nationaler Interessen undenkbar.Quelle: Börsennews
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