Samstag, Februar 04, 2012
   
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Typische Anlegerfehler vermeiden und unsichere Geldanlagen erkennen

anlegerfehlerUnsichere Geldanlagen erkennt der Fachmann an untrügerischen Indizien. Die Fondsspezialisten der WAVE Management AG managen aktuell 13 Milliarden Euro für Unternehmen und Privatanleger. Sie haben echte Profi-Checklisten zusammengestellt, um unsichere Geldanlagen zu erkennen und typische Anlegerfehler zu vermeiden.

So erkennen Sie unsichere Geldanlagen:

1. Hohe Kosten: Der prozentuale Verwaltungsanteil an einem Investment sollte einmalig fünf Prozent nicht überschreiten. Bei jährlichen Laufzeiten sind maximal zwei Prozent angemessen.

2. Undurchsichtige Strukturen: Wer steht hinter dem Anlageprodukt? Wer ist als Garantiegeber oder Ko-Produktgeber beteiligt?

3. Kostenschlüssel: Wer verdient wie viel? Sind die Kosten für Produktgeber, Vermittler- und Untervermittlerkosten transparent?



4. Anlageentwicklung: Wie entwickelt sich die gesamte Anlage, wenn sich Produktteile oder Märkte negativ entwickeln? Bei mangelnder Transparenz lieber Finger weg.

5. Verfügbarkeit: Wie liquide ist die Anlage? Ist sie leicht oder schwer veräußerbar? Ist sie unabhängig vom Preis täglich verfügbar?

6. Erfahrung: Wie sieht die Erfolgsbilanz des Anbieters aus und welches Ansehen genießt er? Nicht von kurzfristigen Erfolgen blenden lassen.

7. Ertragschancen: Sicherheit bedeutet nicht, dass kein Kursverlust entstehen kann. Wenn Anlagedauer, Risikoneigung des Anlegers,
Anbietererfahrung und der Anteil des Investments am Gesamtvermögen
stimmen, besteht eine gute Chance auf Erträge.

8. Bonität: Bei Anlagen unter zwei Jahren Laufzeit ist die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit entscheidend. Kurzfristige Marktentwicklungen können das Anlageprodukt dann nur unterdurchschnittlich beeinflussen: Darum gelten deutsche Staatsanleihen zum Beispiel immer noch als sicher.

Die hauptsächlichen Anlegerfehler und wie man sie vermeidet:

1. Kein Konzept: Einzelne Investments bergen unnötige Risiken, Umschichten ist teuer. Besser: Einmal das „große Ganze“ festlegen und dann auf das Ziel hinarbeiten.

2. Keine sinnvolle Anlagestreuung: Privatanleger entscheiden sich gern für ein Finanzmodell mit für sie abwägbarem Risiko. Aber: Wer breiter streut, hat weniger zu verlieren. Markt- und Risikostreuung beachten!

3. Langfristig verfügbares Kapital wird zaudernd und nur kurzfristig angelegt? Wer so spart, verschenkt den Zinseszinseffekt.

4. Steuern nicht mitplanen. Muss der Ertrag am Ende noch versteuert werden, sieht die Rendite plötzlich anders aus! Unbedingt: Eine reale Nettoplanung berechnen.

5. Unflexible Investment-Mischungen. Das sollte inzwischen jeder gelernt haben: In Krisenzeiten müssen Investments risikoarm geparkt werden können. Tipp: Aktien oder Fonds-Anteil nicht starr definieren.

6. Sich selbst zum Finanzmanager erklären. Wer sein Geld vertrauenswürdigen Institutionen zur Verwaltung überlässt, fährt besser. Das Leben ist zu kurz, um jeden Tag alle Finanz- und Wirtschaftsmärkte weltweit im Blick zu haben.

Über die WAVE Management AG

Die WAVE Management AG wurde im Januar 2000 gegründet, beschäftigt 35 Mitarbeiter und managt aktuell rund 13 Milliarden Euro. Unternehmensschwerpunkte sind Asset-Management für institutionelle Anleger wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke sowie die Wiederanlage fälliger Lebensversicherungen für Privatkunden. Unternehmenssitz ist Hamburg.

Quelle: Brokerchannel / WAVE Management AG

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