Samstag, Februar 04, 2012
   
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Experten-Tipps für sichere Geldanlagen

Experten-Tipps für sichere GeldanlagenDie Weltwirtschafts- und Finanzkrise hat Anleger verunsichert. Welche Geldanlagen heute sicher sind und trotzdem Rendite bringen, wissen die Experten der WAVE Management AG, Hamburg. WAVE managt aktuell über 13 Milliarden Euro für Institutionen und Privatanleger. Jörg Schettler, Leiter Vertrieb Privatkunden, gibt Tipps.

Sieben goldene Regeln für eine sichere Geldanlage

1. Gold ist die klassische Anlage in Krisenzeiten. Inzwischen ist das Edelmetall jedoch für einen Einstieg zu teuer.

2. Bei Immobilien sind Preis und Risiko zwar derzeit niedrig, die Renditen in Deutschland aber auch.

3. Tages- und Festgeldkonten sind durch die deutsche Einlagensicherung garantiert, bringen aber kaum 2 Prozent.

4. Höchstmögliche Sicherheit bringen Anleihen des Bundes: Zehn Jahre Laufzeit rentieren mit ca. 3,1 Prozent.

5. Staatsanleihen anderer Euroländer bieten eine etwas bessere Verzinsung, aber zu Lasten höherer Risiken. Vor allem die diversen Krisen in Island, Irland und unlängst Griechenland haben die Anleger sehr verunsichert.

6. Halbwegs sichere Aktien müssen konjunkturunabhängig sein: Tipp: Papiere von Energieversorgern kaufen.

7. Gemischte Fonds bieten Sicherheit durch Risikostreuung. Bei der Rendite kommt es stark auf die Mischung und Anlageklassen sowie ein aktives Management an. Besonders wichtig ist die Flexibilität: Sind die Aktienmärkte schwach, muss die Aktienquote zurückgefahren und beispielsweise in Renten mit gutem Rating investiert werden.

Europa hat die Rezession hinter sich gelassen, die Wirtschaft wächst, Investmentanlagen liegen wieder im Trend. Die Spezialisten für Fonds bei der WAVE Management AG managen aktuell 13 Milliarden Euro für Unternehmen und Privatanleger. Sie haben die häufigsten Anlegerfehler zusammengestellt und geben wertvolle Tipps. Wer diese jetzt beherzigt, hat sein Geld sinnvoll und gut angelegt.

Die Top-6-Anlegerfehler und wie man sie vermeidet:

1. Kein Konzept: Einzelne Investments bergen unnötige Risiken, Umschichten ist teuer. Besser: Einmal das "große Ganze" festlegen und dann auf das Ziel hinarbeiten.

2. Keine sinnvolle Anlagestreuung: Privatanleger entscheiden sich gern für ein Finanzmodell mit für sie abwägbarem Risiko. Aber: Wer breiter streut, hat weniger zu verlieren. Markt- und Risikostreuung beachten!

3. Langfristig verfügbares Kapital wird zaudernd und nur kurzfristig angelegt? Wer so spart, verschenkt den Zinseszinseffekt.

4. Steuern nicht mitplanen. Muss der Ertrag am Ende noch versteuert werden, sieht die Rendite plötzlich anders aus! Unbedingt: Eine reale Nettoplanung berechnen.

5. Unflexible Investment-Mischungen. Das sollte inzwischen jeder gelernt haben: In Krisenzeiten müssen Investments risikoarm geparkt werden können. Tipp: Aktien- oder Fonds-Anteil nicht starr definieren.

6. Sich selbst zum Finanzmanager erklären. Wer sein Geld vertrauenswürdigen Institutionen zur Verwaltung überlässt, fährt besser. Das Leben ist zu kurz, um jeden Tag alle Finanz- und Wirtschaftsmärkte weltweit im Blick zu haben.

Quelle: Brokerchannel / WAVE Management AG

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