Kapitalanlagen in Krisenzeiten

kapitalanlagegesetzbuch_kagbUnbestritten ist die beste Geldanlage immer noch die wertbeständige Geldanlage. Über alle Zeiten von Finanzkrisen und Inflationen war und ist die Immobilie die einzige Geldanlage, die solche Krisen und Umstände in der Regle durchaus schadlos übersteht. Gravierende Wertschwankungen, wie sie etwa bei Aktienkursen gang und gäbe sind, sind hierbei völlig ausgeschlossen. Darüber hinaus gibt es bis auf die laufenden normalen Unterhaltungskosten und Instandsetzungen keinerlei Nachschusspflichten, wie sie etwa bei manchen Unternehmensbeteiligungen möglich sind.

 

Die Immobilie als Kapitalanlage

Die Immobilie als Kapitalanlage ist also im Prinzip das risikoärmste Anlagemodell, sicher noch vor Bundesschatzbriefen und öffentlichen Schuldverschreibungen. Wer also Nachhaltigkeit, Wertbeständigkeit und risikoarme Alternativen beispielsweise auch zur Altersvorsorge sucht, sollte die Immobilie daher auf jeden Fall mit in Betracht ziehen.

Bei all diesen Betrachtungen sind natürlich die Sicherheit und die damit verbundenen gesetzlichen Grundlagen von allergrößter Bedeutung. So gab es hierzu bisher das InvG, das Investmentgesetz. Hier waren grundlegende Parameter, gerade für professionelle Vermittler und Aufleger von Investmentfonds vom Gesetzgeber festgelegt und boten die notwendige Sicherheit. Infolge von Finanzkrisen, Bankenzusammenbrüchen und Einflüssen von Hedgefonds und anderen Wirtschaftssubjekten dieses Genres musste eine Verbesserung her.

Nun ist das Investmentgesetz durch das Kapitalanlagegesetzbuch ersetzt worden und es gibt schon den ersten Anbieter, der diese Grundlagen umgesetzt hat und deutlich klarmacht, warum Kunden nun in Sachwerten, was die Immobilie ja nun darstellt, investieren sollte. Wir beschränken uns in dieser kleinen Betrachtung zunächst einmal auf den Sachwert Immobilie!

Kapitalanlagen nach KAGB - Unterschiede zu InvG

Was ist nun anders, was ist besser, wo sind die gravierenden Unterschiede des neuen Gesetzes zu finden?

Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist bereits im 22. Juli 2013 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz erfüllte die Bundesregierung nunmehr die EU Vorgaben aus der europäischen Richtlinie über die Verwalter Alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie) mit der Umsetzung in nationales Recht. Diese Richtlinien regulieren die Manager der Alternativen Investmentfonds genauer und intensiver, insbesondere die Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG), über die Investmentvermögen angeboten und verwaltet werden.

Zugleich wurden geschlossene Fonds zusammen mit den offenen Immobilienfonds und weiteren anderen Investmentfonds wie z.B. Wertpapier- und Rentenfonds erstmals in einem gemeinsamen Gesetz reguliert und damit die regulatorischen Anforderungen auf ein einheitliches Niveau verpflichtet.

Nunmehr gelten für geschlossene Investmentvermögen und ihre Verwalter, bezeichnet als die sog. Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) folgende fünf wesentliche Regelungen:

1.    Erlaubnispflicht für KVGen und  laufende Aufsicht  durch die Bundesanstalt für Finanzaufsicht  -BaFin-

2.    Einrichtung eines Risiko- und Liquiditätsmanagements

3.    Regelmäßige Berichts- und Bewertungspflichten

4.    Einrichtung einer unabhängigen Verwahrstelle insbesondere zur Kontrolle der Geldflüsse

5.    Zusätzliche Produktregeln wie z.B. Vorgaben an die Risikomischung und Katalog von zulässige Vermögensgegenstände sowie Beschränkungen zur Aufnahme von Fremdkapital.


Soweit eine kleine Erläuterung zu den Änderungen; wer sich umfassender informieren möchte kann sich das Gesetz in vollem Wortlaut anzeigen lassen

Quelle: Tipps24-Netzwerk-hhr
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

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