Mit einem Baugeldrechner kann man die günstigste Baufinanzierung berechnen

einen BaugeldrechnerEin günstiges Baudarlehen benötigt sowohl der Bauherr, der sein Traumhaus selbst baut als auch der Käufer einer Eigentumswohnung oder einer Bestandsimmobilie. Aber auch eine Anschlussfinanzierung sollte man mit einem möglichst günstigen Darlehen abschließen. Im Internet hat man heute die besten Möglichkeiten, sich vorab über die aktuellen Angebote und Zinsen der verschiedenen Finanzierungsinstitute zu informieren. Hier findet keine einseitige Information statt, da die Vergleichsportale im Internet eine Vielzahl von Kreditunternehmen gelistet haben.

Angebotsvielfalt nutzen

Viele unterschiedliche Banken, Sparkassen, Versicherungsgesellschaften und andere Marktteilnehmer bieten günstige Immobilienfinanzierungen an. Der künftige Häuslebauer oder der, der seine schon gekaufte Immobilie weiter finanzieren will, sollte sich daher immer über die aktuellen Bauzinsen informieren. Hierfür gibt es ausgezeichnete Internetportale, die ihre Informationen über die Zinsentwicklung weitergeben. Mit einem Baugeld Rechner kann man dort die wichtigsten Eckdaten der Immobilienfinanzierung berechnen. Eine Beobachtung der aktuellen Angebote für Bauzinsen kann viele Tausend Euro sparen. Nur wer den richtigen Augenblick für seine Finanzierung abpasst, hat auch die Möglichkeit von den günstigsten Zinsangeboten zu profitieren. Nicht immer ist es ratsam, seine Baufinanzierung über die eigene Hausbank durchzuführen, da man hier nicht sicher sein kann, auch von den günstigsten Bauzinsen zu profitieren.

Kostenlose Baugeldrechner einsetzen

Internet-Vergleichsportale bieten umfangreiche Vorabinformationen, die es dem Interessenten erleichtern, die günstigste Baufinanzierung zu erhalten. Wichtiges Instrument sind dabei Baugeldrechner. Dies sind in der Regel erst einmal die Darlehenssumme, der Zinssatz, die Laufzeit und die Höhe der monatlichen Abtragsleistung. Das alles wird in den meisten Fällen auch noch mit verschiedenen Rechnern, die für die Grundlagen der Finanzierung nötigen Daten ermitteln, ergänzt. Zu diesen weiteren Berechnungstools gehören u.a. Nebenkostenrechner, Budgetrechner und Miete-Kauf-Rechner.

Umschuldung und Anschlussfinanzierung

Ebenso erfährt man hier, ob es sinnvoll ist, eine bereits abgeschlossene Hausfinanzierung umzuschulden. In der gegenwärtigen Niedrigzinsphase, die nun schon einige Jahre anhält, ist eine Anschlussfinanzierung über ein sogenanntes Forward-Darlehen durchaus eine mögliche Alternative. Damit kann man schon einige Monate vor Ablauf der gegenwärtigen Zinsbindungsfrist die derzeit noch blendenden Konditionen für die Zukunft festschreiben..

Nominalzins und Effektivzins auseinanderhalten

Nach der Preisangabenverordnung müssen die Kreditanbieter sowohl den Nominalzins, als auch den Effektivzinssatz bekanntgeben. Der Nominalzins ist der Zinssatz, mit dem in der Regel geworben wird. Jedoch sollte man immer auch den Effektiv-Zins im Auge behalten, denn in diesem Zinssatz sind im Gegensatz zum Nominalzins alle anfallenden Gebühren und Kosten der Kreditgeber enthalten. Diese Kosten können schnell mal mit einem Prozentpunkt zu Buche schlagen und schon ist das vermeintlich günstige Nominalzins-Angebot gar nicht mehr so attraktiv.

Zinsfestschreibung und Tilgungsrate

Eine Immobilienfinanzierung sollte bei den derzeit geltenden geringen Zinsen möglichst mit einer langfristigen Zinsbindung abgeschlossen werden. Mit einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren und einer möglichst hohen Tilgungsleistung von 3 – 4 Prozent hat man eine langfristige Sicherheit für die Abtragung des Immobilienkredites. Durch eine hohe Tilgungsleistung sinken die Gesamtzinsen für das Darlehen erheblich.

Beispielrechnung:

Bei einem Darlehen von 100.000 € und einer Zinsbindungsfrist von 20 Jahren kann man heute einen effektiven Zinssatz von rund 1,8 % erhalten.
Dieser Zinssatz und eine anfängliche Tilgung von 2 % lassen eine Laufzeit von annähernd 35 Jahren bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens erwarten. Die monatliche Rate beträgt dabei 315,83 €.

Wählt man eine anfängliche Tilgungsrate von 4 %, so ist das Darlehen bereits nach 20 Jahren und 11 Monaten bezahlt, also direkt nach Ablauf der Zinsbindungsfrist. Man spart dadurch rund 15 Jahre lang den monatlichen Abtrag von 478,33 €.

Die Wahl der Dauer der Zinsfestschreibung und der Höhe der Tilgungsrate ist abhängig von den finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Loyale Finanz

 

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